Europäische Wirtschaft
Aus neuverhandeln.at
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[bearbeiten] Chancen für die Wirtschaft in Europa nutzen
Die Bundesregierung will die Chancen, die Europa und die Europäische Union bieten, für die österreichische Wirtschaft bestmöglich nutzen und wird daher im Rahmen der Europäischen Union für die folgenden Maßnahmen eintreten:
Ausbau der Transeuropäischen Netze, Förderung neuer Technologien sowohl im Bereich der Spitzentechnologie als auch der umsetzungsfähigen Technologien für KMU; Schwerpunkt im EU-Budget für konjunkturfördernde Maßnahmen; Stärkung der KMU durch Abbau von Marktzutrittsbarrieren und verbessertem Zugang zu Kapitalmärkten; Umweltschutz bzw. nachhaltiges Wirtschaften als wichtiges Element der ökonomischen und sozialen Entwicklung.
Die Übergangsfristen bei der Arbeitnehmerfreizügigkeit und bei der Dienstleistungsfreiheit sollen offensiv genutzt werden, um den österreichischen Arbeitsmarkt und die Grenzregionen auf die Öffnung gegenüber Mittel- und Osteuropa vorzubereiten.
Ermöglichung internationaler Schulprojekte zur Einbindung der Ausbildungsstätten in wirtschaftliche Prozesse hilft bei einer praxisorientierteren Ausbildung. Solche Projekte sollen auf freiwilliger Basis der SchülerInnen geschehen und zusätzliche Qualifikationsmöglichkeiten schaffen. Allein ökologisch und ethisch nachhaltige Projekte dürfen von Ausbildungsstätten zu einem fairen Preis angenommen werden, der konkurrierende Unternehmen nicht zum Preisdumping nötigt. Das damit von Ausbildungsstätten erwirtschaftete Kapital ist direkt an Investitionen in die entsprechenden Ausbildungsstätten gebunden, die die Qualität und Kapazität der Lehrbetriebe optimieren.
